Ämtliplan 

Dank den tollen Bilder von girlorboy hängt nun unser Ämtliplan im Schulzimmer. 




Tagesplan 

Hier zeigen wir euch unsere Tagespläne, die täglich im Einsatz sind. Auf der ersten Variante, ist der Plan auf einer portablen Magnetwand zu sehen, auf der Zweiten ist der Plan fix auf der Wandtafel. 

 

Die Kinder dürfen selbständig oder mit Hilfe der Lehrperson den Tagesplan legen, welcher dann im Kreis allen bekannt gegeben und besprochen wird.Spezielle Lektionen wie Deutsch als Zusatz, Logopädie, Ergotherapie oder Musikunterricht können zusätzlich auf den Plan befestigt werden. Der Tagesplan hilft den Kindern, wie auch uns Lehrpersonen, den Überblick zu haben und uns im Schulalltag zu orientieren.

 

Die Kalenderelemente sind als Download erhältlich. 



Geburtstagsritual 

In meiner Klasse habe ich ein kurzes und nicht aufwändiges Ritual, welches die Kinder lieben. 

Das Geburikind darf den ganzen Tag im Königsthron sitzen.

Vor der Pause wird gesungen und danach knipse ich mit einer Polaroidkamera von Kind und Thron ein Foto.

Das Foto wird in ein hübsches Fotoalbum geklebt. Das Album und das Stoffsäcklein mit Inhalt (Material zum Verzieren) nimmt das Kind nach Hause. 

Die zu Hause verzierte Fotoseite darf am nächsten Tag im Kreis gezeigt werden. 

Das Stoffsäcklein und das Fotoalbum wandern mit jedem Geburikind weiter.

So entsteht ein Album mit allen Geburtstagserinnerungen.

Happy Birthday!



Churermodell - Eine Möglichkeit der Binnendifferenzierung im Unterricht

In den Herbstferien besuchte ich, zusammen mit meiner Heilpädagogin, eine Weiterbildung zum Churermodell. (mehr Infos dazu: http://www.churermodell.ch) Ich war begeistert - von der Idee und auch der ganzen Philosophie. Viele Teilstrukturen des Modells habe ich in meinem Unterricht bereits ähnlich angewendet. Die Raumveränderung war die "drastischste" von allen. Ich war demgegenüber auch etwas kritisch und stellte mir die Fragen: Keine feste Sitzordnung? Gibt es da nicht jeden Morgen Streit um die "besten" Plätze? Wird es jeden Morgen bei der Platzsuche chaotisch? Ist es für die SchülerInnen nicht zu unstrukturiert? (Da ich mir einen sehr strukturierten und ritualisierten Unterricht gewohnt bin...)

Trotz allem nahm ich die Herausforderung an.

So fuhr ich in den Ferien zu Ikea, schraubte Regale zusammen und stellte mein ganzes Schulzimmer um.

Seit den Herbstferien unterrichte ich nun mit dem Churermodell. Am ersten Tag nach den Ferien erklärte ich den Kindern die Vorgehensweise. Von diesem Tag an läuft alles so, als hätten wir dieses Modell seit eh und je. :) 

Jedes Kind hat seine Schublade und wechselt, je nach Arbeit, seinen auserwählten Platz. Zu Beginn thematisierten wir jeden Tag die freie Platzwahl: Wo arbeite ich am besten? Wo fühle ich mich wohl? Jetzt ist es kein Thema mehr. Ich bin beeindruckt, wie gut sich die (meisten!) Kinder kennen und sich selber einschätzen können.

Ich habe das Gefühl, es herrsche eine intensivere Lernphase. Die SchülerInnen arbeiten ruhiger und konzentrierter. Ich gehe davon aus, dass sich die SchülerInnen wohl fühlen. Auch ich fühle mich wohl. Im Churermodell gilt der Raum als 3. Pädagoge. Dem stimme ich zu. 

 



Morgenposten

Wenn die Kinder am Morgen ins Schulzimmer kommen, stehen ihnen verschiedene Morgenposten zur Verfügung. Am Morgen befestigen sie ihre Klammer an einer Stoffwand. Bei jedem Symbol steht die max. Anzahl der Kinder, die das jeweilige Angebot besetzen dürfen. Von Zeit zu Zeit wechsle ich die Auswahl der Aktivitäten aus. Ich schaue, dass möglichst alle Bereiche abgedeckt sind. Ideen für Posten: Puzzles, Handarbeiten, Kindermagazine, Themenbücher, Fragen beantworten bei Antolin, Mandelas, Knobelspiele, Knete, Blitzrechnen, basteln, Kombinierspiele, Bauklötze, Kapplas, etc. Die Kids arbeiten ca. 10-15 min an den Posten. Danach wird immer ein Punkt des Symbols ausgemalt. So habe ich den Überblick und kann einzelne Kinder, wenn nötig, auch etwas steuern.

Dieses System kennen die Kinder bereits vom Kindergarten. 

Ich nutze die Angebote auch als "Kopfpause". 



Morgenatelier

Die ersten 10-20 Minuten am Morgen arbeiten die Kinder im Morgenatelier. Das Morgenatelier beinhaltet neben Hausaufgaben korrigieren (Rotes Mäppli im Fächli), Sachen fertig machen, Lesen, Blitzrechnen am PC, Bücher im Antolin beantworten, auch das Morgenateliergestell. Haben die Kinder am Morgen eine Karte auf dem Tisch, ist dies ihre Arbeit im Morgenatelier,haben sie keine Karte, wählen sie eine Arbeit aus dem Gestell. Das Gestell ist unterteilt in 1. (links),  2. Schuljahr (rechts) und deckt vorwiegend die beiden Unterrichtsfächer Sprache und Rechnen ab. Die Materialien sind meist Lernspiele und/oder so gut als möglich lustbetont. Im aktuellen Gestell finden sich für das 1. Schuljahr zum Beispiel laminierte Mengenkärtchen, bei denen die passende Zahl mit Folienschreiber geschrieben werden muss, Setzkästen (ich nenne sie Laptops :-)!) zum Wörter schreiben, Klammerkarten, Fit Karten (Schubi), Lies Mal Heftchen, Zahlenspiele oder auch die Spiele 11er-raus und Halli Galli. Für die Kinder im 2. Schuljahr  habe ich Tagebücher im Angebot, Fit- und Klammerkarten, Punktebilder mit Zahlen 1-100 zum Verbinden, Buchstabenabläufe üben und Spiele wie Lobo77 oder Lucky Numbers. Den Inhalt des Gestells wechsle ich von Zeit zu Zeit. Immer wenn die Kinder an etwas gearbeitet haben, kreuzen sie einen Daumen ab, so dass ich den Überblick habe, wer wo und wie viel gearbeitet hat. 



Blätterschlacht ade!

In einer Weiterbildung habe ich eine Alternative zu Blättern und Heften entdeckt: Ein dünnes Sperrholz oder ein dicker Karton wird mit Tafelfolie bezogen. Diese Tafel kann mit Kreide oder Kreidefarben bemalt und beschrieben werden.

Wir nutzen die Tafeln für Schreibübungen, Notizen im Rechnen und zum Montagsmalen.